Verbundenheit spüren

Ostern
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LIEBE MITGLIEDER UNSERER
BEIDEN KIRCHENGEMEINDEN,
LIEBE LESERIN, LIEBER LESER!

mit diesen Zeilen wollen wir Ihnen wieder ein Zeichen der Verbundenheit zukommen lassen. Das ist ganz wichtig in einer Zeit, in der
es nicht möglich ist, wie gewohnt Besuche zu machen oder Gemeindeveranstaltungen abzuhalten. 

In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die
Welt überwunden

sagt Jesus zu seinen Jüngern im 16. Kapitel des Johannesevangeliums. Zumindest den ersten Teil dieses Wortes können im Moment viele unterschreiben. Viele haben Angst davor, sich mit dem Virus anzustecken. Andere haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Die Existenz von Geschäften und Betrieben steht auf dem Spiel. Eltern machen sich Sorgen um die Bildung ihrer Kinder. Man kann gar nicht alle Sorgen und Ängste benennen, die Menschen umtreiben. Auch unser Glaube hebt Sorgen und Ängste nicht einfach
auf. Er ersetzt auch nicht die eigenen Anstrengungen und Bemühungen. Er ist der Mut, sich der Hilflosigkeit, der Trostlosigkeit oder sogar der Verzweiflung entgegenzustellen. Sich davon nicht überwinden zu lassen.

Seid getrost, ich habe die Welt überwunden

sagt Jesus. Er weist damit auf Ostern hin, das bevorstehende Hauptfest der Christenheit. Da triumphiert das Leben über den Tod, die
Freude über die Angst, der Neuanfang über das Ende. Wie immer es auch in Ihrem Herzen bestellt sein mag, ich hoffe, dass Sie teilhaben können an dieser Osterfreude. Neben diese österliche Hoffnung stellt sich in diesem Jahr auch noch die Hoffnung bald wieder ein normales Leben führen zu können.

Ich wünsche Ihnen – auch im Namen von Herrn Diakon
Wittmann – ein frohes Osterfest!

Ihr Gemeindepfarrer

Kurt Hyn